Warnung vor gefälschten Bundeskriminalamt E-Mails

Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor E-Mails mit dem Betreff „Bundeskriminalamt“, die derzeit im Umlauf sind. Die durch eine gefälschte Absenderadresse zunächst echt wirkenden E-Mails fordern den Empfänger dazu auf ein Bußgeld wegen des illegalen Herunterladens von Software, Filmen und Musik zu zahlen. Angeblich sei bereits eine Strafanzeige gegen den Empfänger gestellt worden.

Das BKA rät dringend von der Zahlung ab. Bei den E-Mails handelt es sich um dreiste Fälschungen! Strafanzeigen werden niemals vom Bundeskriminalamt per E-Mail zugestellt. Wer bereits Geld auf das in der E-Mail angegebene Konto überwiesen hat, soll sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle und seine Bank wenden. Ob bereits jemand Geld auf das Konto der Betrüger überwiesen hat, gab das BKA nicht bekannt.
 

Mein Rat an euch:
Bei E-Mails, deren Inhalt euch seltsam vorkommt oder in denen sogar die Zahlung eines Geldbetrages gefordert wird, hilft eine entsprechende Google-Suche fast immer weiter. Gebt einfach den Betreff der E-Mail bei Google ein und meist taucht schon unter den ersten Suchergebnissen ein Artikel wie dieser hier auf, der die Situation aufklärt. Klickt auch bitte niemals auf einen Link in einer solchen E-Mail! Es kann sehr leicht passieren, dass eine Webseite geladen wird, die im Hintergrund unbemerkt Schadprogramme installiert.

Auch wenn ihr unaufgefordert eine E-Mail bekommt, in der euch mitgeteilt wird, dass ihr eure Zugangsdaten für eine bestimmte Webseite erneut eingeben müsst, solltet ihr hellhörig werden. Diese Seiten sehen zwar oft täuschend echt aus, es handelt sich aber um Phishing-Seiten, die nur an eure Daten kommen möchten um den jeweiligen Account dann übernehmen zu können.

Wenn ihr euch an diese paar Grundregeln haltet, solltet ihr gut gegen gefälschte E-Mails und Phishing-Attacken gewappnet sein.

via Golem