Apple iPad Akkulaufzeit zu gering? Für 99$ gibt’s ein neues Gerät

Apple iPad
Wenn die Akkulaufzeit des iPad stark von den Apple-Angaben abweicht – immerhin soll das iPad „bis zu 10 Stunden Surfen im Web mit Wi-Fi, Video- oder Musikwiedergabe“ schaffen – und wer daher einen defekten Akku vermutet, muss wie üblich das Gerät an Apple zur Reparatur schicken. Anders als beim iPhone wird jedoch nicht nur der Akku, sondern direkt das ganze Gerät getauscht!

Der genaue Text auf der Apple Serviceseite lautet:
„If your iPad requires service due to the battery’s diminished ability to hold an electrical charge, Apple will replace your iPad for a service fee.“

Die Kosten für diesen Service schlagen mit 99$ zzgl. 6,95$ zu Buche. In Deutschland könnten die Preise bei 99€ liegen. Zum Vergleich: Die Kosten für den Austausch des iPhone-Akkus liegen bei 79€ zzgl. 11,90€ Versandkosten. Wie gesagt, erhält man hier allerdings lediglich sein altes gebrauchtes Gerät mit neuem Akku zurück.

Einziger „Nachteil“ beim iPad Komplettaustausch ist der Verlust der auf dem Gerät vorhandenen Daten und Einstellungen. Nach einer Synchronisation via iTunes sind diese selbstverständlich wieder vollständig auf dem Gerät zu finden. Man sollte daher nicht vergessen vor dem Einschicken des iPad ein aktuelles Backup via iTunes zu erstellen. Außerdem gilt: Ist das iPad durch den Kontakt mit Wasser, durch unsachgemäßes Öffnen, durch Modifikationen (der Jailbreak lässt grüßen?!), oder durch sonstige Veränderungen beschädigt worden oder sollten andere iPad-Komponenten defekt sein, ist es nicht für diesen Umtausch zugelassen.

  • Chris

    Die Frage ist, ob Apple einen JB feststellen kann, wenn ich das Gerät vor dem Einschicken mit der Originalfirmware wiederherstellt habe.

    Ich bin da eher skeptisch. Oder hat jemand schon mal eine Reperatur abgelehnt bekommen, weil er en JB durchgeführt hat?

    • @Chris:

      Das stimmt natürlich. Wenn die Originalfirmware wieder drauf ist, wird Apple wohl anstandslos reparieren.

      Das Problem ist allerdings, dass sich – gerade beim aktuellen iPhone OS 3.1.3 – viele unbedarfte Nutzer ihr iPhone so zerschossen haben, dass nichts mehr geht. Wie Apple dann im Fall der Fälle reagiert, kann ich nicht sagen (kenne niemanden, der sein iPhone deswegen einschicken musste). Man dürfte sich allerdings nicht beschweren, wenn die Reparatur abgelehnt wird.

  • Chris

    Wenn natürlich selbst der DFU Modus nicht mehr geht, dann ist es natürlich schwierig. Aber gibt es viele solcher Fälle? Der DFU Modus sollte doch eigentlich immer funktionieren, da er doch in einem nicht-überschreibbaren Speicherbereich abgelegt ist.

    Aber ich stimme Dir zur, dass Apple in so einem Fall schon das Recht hat eine Garantie-Reparatur abzulehnen.

  • Die sollten dennoch nicht zu kleinlich sein. Schließlich wird Jailbreak erst nötig, weil man sonst zig Restriktionen hat…