Apple iPad: Alle Details zum Apple Tablet auf einen Blick

Apple iPad

Heute abend war es soweit: Das Apple Tablet namens iPad wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Hype rund um das iPad war und ist unglaublich, so dass auch der Server hier zu leiden hatte: Etwa zu Beginn der Keynote um 19:00 Uhr gingen die Zugriffe dermaßen in die Höhe, dass mein Blog nicht mehr erreichbar war. Jetzt läuft jedoch alles wieder einigermaßen stabil – hoffe ich. 😉

Kommen wir also zu den Details des Apple iPad:

  • 9,7″ IPS Touchscreen-Display
  • Auflösung: 1024×768 Pixel
  • 1GHz Apple A4 Prozessor
  • wahlweise 16, 32 oder 64GB Speicherplatz
  • 802.11n WLAN und optionaler 3G/UMTS-Empfang
  • Bluetooth 2.1+ EDR
  • Akkulaufzeit: 10 Std bei Benutzung, 1 Monat Stand-By
  • Maße (HxBxT): 242,8 x 189,7 x 13,4mm
  • Gewicht: ca. 680g (WiFi-Modell) bzw. 730g (3G-Modell)
  • Preis: 16GB: 499$, 32GB: 599$, 64GB: 699$; die 3G-Modelle kosten jeweils 130$ Aufpreis
  • Alle Modelle sind unlocked, d.h. ohne SIM-Lock


Vor allem der Einstiegspreis und das geringe Gewicht bzw. die Maße des iPad stechen bei den Daten hervor. Es ist mit nur 1,34cm in etwa so dick wie der Amazon Kindle DX und mit 680 Gramm deutlich leichter als jedes auf dem Markt erhältliche Netbook. Mit einem Einstiegspreis von 499$ ist das iPad außerdem nur 10$ teurer als der Kindle DX.
Auf dem iPad werden die vom iPhone/iPod touch bekannten Apps laufen, welche nicht neu erworben werden müssen. Das WiFi-Modell des iPad wird ab Ende März, die 3G-Variante ab April erhältlich sein.

Unter apple.com/ipad sind ab sofort sämtliche Details und Infos zum iPad zu finden.
 
Bei Amazon können ab sofort alle Modelle des Apple iPad vorbestellt werden:

UPDATE: Amazon hat das iPad vorübergehend wieder aus dem Programm genommen. Eine Vorbestellung ist derzeit nicht mehr möglich.
 
Zum Schluss gibt’s noch das offizielle Apple iPad Produktvideo:

  • In Deutschland allerdings erst im Juni, wenn ich das eben richtig verstanden habe.

    • Kommt natürlich drauf an wie man die Keynote-Angaben auslegt: Entweder das iPad kommt wirklich erst im Juni zu uns, oder aber es kommt erst im Juni mit Vertrag. Bei der zweiten Auslegung könnte es ja evtl. doch auch schon früher bei uns erscheinen.

      Auf ein früheres Erscheinungsdatum weißt auch diese Grafik (http://c0581892.cdn.cloudfiles.rackspacecloud.com/apple-tablet-keynote_181.jpg) hin, denn dort ist immerhin zu lesen "60 days – Worldwide availability of WiFi Models".

      Warten wir's ab. 😉

  • Pingback: Neues von Apple: das iPad. : iVisuell.()

  • czery

    Hmmm, ich weiß nicht, ob ich inzwischen von Apple schon etwas zu viel erwarte, aber so richtig vom Hocker reißt mich das iPad nicht. Füllt halt die Lücke zwischen iPhone / iPod Touch und MacBook, die aber meines Erachtens nicht unbedingt hätte gefüllt werden müssen. Wäre für mich eher ne nette Spielerei, aber dafür ist's mir doch noch zu teuer.

    Ein Vergleich mit einem echten E-Book-Reader wie dem Kindle hinkt meines Erachtens etwas. Der große Vorteil solcher Reader ist ja die E-Ink-Technologie, die das Display zum einen viel viel viiiiel angenehmer zum Lesen von Texten machen und zum anderen nur beim "Umblättern" der Seite Strom ziehen, was die Laufzeit des Akkus zig-Mal vervielfacht. (Natürlich nur, wenn man sich darauf statische Sachen anschaut. Aber genau dazu ist ein E-Book-Reader ja da.) Ich denke, dass der geringe Preisunterschied eben daher rührt, dass das iPad eben nicht eine solche – doch noch relativ teure – Technologie einsetzt.

    Fazit: Ich bin ja schon Apple-User und -Fan, was bestimmte Dinge angeht (OS X, Design, Abstimmung der Hardware…). Aber das iPad hätte für mich nicht unbedingt sein müssen. Ein Device mit ähnlichen äußerlichen Spezifikationen käme für mich nur in Form eines E-Ink-fähigen E-Book-Readers ins Haus. Aber knapp 500$ dafür, dass ich dann die Bücher zu einem nur geringfügig billigeren Preis bekomme, die spare ich mir lieber. Da muss sich am Preis noch einiges tun – sowohl beim Reader als auch bei den E-Books.

    • Einer der größten Kritikpunkte für mich ist das anscheinend nicht vorhandene Multitasking. Denn laut Steve Jobs möchte man ja in Konkurrenz zu den (in seinen Augen so schlechten) Netbooks treten. Aber angenommen ich bearbeite auf dem iPad ein Dokument und brauch kurz den Rechner, dann muss ich die Office App beenden, den Rechner starten, den dann wieder schließen und dann wieder zurück zum Dokument. Sehr umständlich, wenn es wirklich so kommt.

      Aber bis März ist ja noch etwas Zeit und vielleicht kommt davor ja noch das neue iPhone OS mit Multitasking. 😉

  • Kein Flash, kein Multitasking, kein USB, keine Cam, keine Buchverlage (naja ,5), keine freie Installation, teurer als Netbooks und kann weniger als die Slate PCs. Das Ding ist sicher nett und beeindruckend, aber das soll das versprochene wichtigste und beste sein was Steve Jobs jemals vorstellen durfte?

    Beim iPhone war Apple den anderen voraus, diesmal sind die anderen auf Augenhöhe. Das Ding ist nett, aber ob es sich durchsetzen wird?

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  • ohne flash player wertlos……

  • ein name

    jo, kein multitasking, dickes minus. das ding ist wahrscheinlich das richtige nur für consumer. ich hätte mir ein richtiges osx auf einem tablett erhofft, mit einem zeichenstift.

    kein flash ist bei der größe ein riesennachteil. absolut lächerlich, dass es noch kein flash für iphone gibt, wobei dort es auch eher auf schnelle informationen ankommt. dennoch ist es schwachsinn, das ist schon fast so, wie wenn kein png oder jpg unterstützt würde.

    keine cam ist auch nervig. kein gps fand ich jetzt auch schwach. wenn schon 3g drin steckt, könnte man doch auch gleich auch damit telefonieren können. naja, so wird man das über siphon können, trotzdem nervig.

    apple hätte besser daran getan, das teil mit osx für touch optimiert zu entwickeln, dennoch wird es erfolgreich sein und zwar als consumer produkt.

  • dir ist aber schon klar, dass die verwendung eines optimierten mac os x den preis des tablets um einiges nach oben geschraubt hätte? dann wär es kein massentaugliches produkt mehr, sondern ein high-end gerät für einige wenige

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