PS3: 3D-Spiele nicht in Full HD möglich

Blu-ray 3D-LogoSimon Benson, Senior Development Manager bei Sony, gab auf der Develop Conference bekannt, dass die PS3 3D-Spiele nur mit einer maximalen Auflösung von 1280×720 Pixel (720p) darstellen wird. Obwohl die Rechenleistung der PS3 ausreichen würde um 3D-Spiele mit der Full HD Auflösung 1920×1080 darzustellen, möchte man dies zugunsten der Bildwiederholfrequenz einschränken. Die vorgeschriebene Bildwiederholrate von 60 Bildern/Sekunde wird bei 1080p nicht mehr erreicht.

Dies bedeutet, dass selbst Spiele, die normalerweise 1080p-fähig sind, im 3D-Modus auf 1280×720 Pixel begrenzt werden. Laut Simon Benson ist es jedoch selbst versierten Computergrafikern nicht immer möglich einen Unterschied zwischen den beiden HD-Auflösungen in 3D auszumachen. Es wäre daher unwahrscheinlich, dass die Beschränkung einem Gamer überhaupt auffallen wird. Bei 3D-Spielen erhöht sich die Rechenlast der Playstation 3 deutlich, da theoretisch ein Bild für das linke und ein Bild für das rechte Auge produziert werden müssen. Somit stellt die Beschränkung keine Überraschung dar. Durch ausgefeilte Algorithmen möchte man die Hardware der PS3 jedoch entsprechend entlasten.

Bereits im April wurde die Playstation 3 mit dem Update auf die Firmware-Version 3.30 mit der 3D-Unterstützung ausgestattet. Im Juni folgten dann die Veröffentlichungen der ersten 3D-Spiele wie Wipeout HD oder Super Stardust HD. Eine Unterstützung zur Wiedergabe von 3D Blu-ray Filmen soll jedoch erst im Herbst folgen. Desweiteren sollen zukünftige Firmware-Updates die Darstellung von YouTube 3D-Clips ermöglichen. Voraussetzung für jegliche 3D-Spiele, -Filme und -Clips ist selbstverständlich ein 3D-fähiger LCD oder Plasma Fernseher. Entsprechende Geräte sind seit wenigen Monaten im Handel erhältlich.

  • Wirklich nervig ist, dass die PS3 in 3D nur 60hz macht, das strengt extrem an.